Ortschronik der Gemeinde Ziltendorf

Mit gutem Beispiel voran

Viele ältere Mitbürger können sich noch gut an die Oderstraße zwischen Ziltendorf und Aurith erinnern, als sie noch eine grüne, schattige Allee war.

Die Oderstraße zu besseren Zeiten.

Nun werden Bäume auch mal älter und jeder Sturm hinterließ regelmäßig reichlich Holz auf der Straße. In den vergangenen Jahren wurden dann, besonders nach dem Oder-Hochwasser ’97, mehr und mehr Bäume gefällt, wobei nicht immer dazu unbedingt eine Veranlassung bestand. Es ist letztendlich auch kostengünstiger einen Baum in 10cm Höhe zu fällen, als ihn in 10m Höhe auszuschneiden.

Lobenswerte Eigeninitiative, auch wenn etwas Wasser fehlt. Nun hat sich ein unbekannter Bürger ans Werk gemacht und in Eigeninitiative ein paar Bäumchen, auf ein paar hundert Metern entlang der Oderstraße angepflanzt. Eine lobenswerte Idee, welcher man doch folgen sollte. So wäre es doch denkbar, dass sich unser Heimatverein, neben seinen „Dauerprojekten“ um die ehemalige Friedenseiche und Ecke Frankfurter Str./Oderstr., dieser annehmen könnte. Mit einer kleinen Sammlung, wie z.B. einer Spendenbox im Raiffeisen-Markt, ließen sich ein paar kleine Bäumchen zur Anpflanzung finanzieren. Durch einen finanziellen Zuschuss könnten darüber hinaus auch Gemeinde und Amt beweisen, dass sie auch in der Lage sind etwas für die Wiederbegrünung zu tun.

Nun gut, es macht etwas Arbeit einen Baum groß zu ziehen, denn in den ersten Jahren benötigt er Pflege und viel Wasser, aber hätte wir nicht Alle etwas davon? Grüne Natur ist doch etwas Schönes und da kommen Spaten und Gießkanne doch besser als die Kettensäge!

Beitrag & Fotos: _webmaster

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