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Neuzeller Niederung wird Überschwemmungsgebiet

Am 28. Juli trafen sich Ministerpräsident Matthias Platzeck, der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) Belgiens Karl-Heinz Lambertz und Begleitung, der Chef des Landesumweltamtes Prof. Dr. Matthias Freude, General a.D. Kirchbach und Kommunalpolitiker zum Gedenken an die Oderflut 2007 im Ziltendorfer Gemeinschaftshaus. Auf einer Rundfahrt durch die Niederung, die vom Chef der Agrargenossenschaft Werner Reincke geführt und moderiert wurde, gab es an markanten Stellen Zwischenstopps. Diese waren am Schöpfwerk in Brieskow-Finkenheerd, an der ersten Deichbruchstelle nördlich von Aurith (23. Juli 2007, 9 Uhr) und natürlich in der Thälmann-Siedlung. Dort fand eine Podiumsdiskussion zum Hochwasserschutz heute statt und THW und Rettungskräfte zeigten moderne Technik.

Prof. Freude betonte, daß mit einer Investition von rund 200 Millionen Euro, die Deiche so sicher gemacht wurden, wie nur irgend möglich und das es gelungen ist 1.500 Hektar der Neuzeller Niederung (trotz verschiedener Interessenlagen) als Überflutungsgebiet zu erklären. Das bedeutet, daß im Falle eines Hochwassers, der Wasserpegel nördlich der Neuzeller Niederung um etwa einen bis 1,5 Meter gesenkt werden kann. Er erinnerte daran, daß 1997 das Wasser etwa einen halben Meter höher gestanden hätte, wenn nicht in Polen weite Gebiete überschwemmt worden wären und das hätte auf deutscher Seite eine noch größerre Katastrophe bedeutet.
Ministerpräsident Matthias Platzeck erinnerte an die große Solidaritätswelle, dankte den Soldaten der Bundeswehr und allen Helfern für ihren Einsatz und lobte die Verbesserung des Hochwasserschutzes: “Brandenburg ist das Land, was wohl das derzeit beste Hochwasserschutzsystem geschaffen hat und spielt damit eine Vorreiterrolle gegenüber anderen Bundesländern.” Er erwähnte geplante Maßnahmen der polnischen Seite im Oberlauf der Oder zum Bau eines Rückhaltebeckens, um Katastrophen, wie 1997 vorzubeugen: “Rückblickend bin ich froh, daß wir keine Menschenleben zu beklagen hatten, denn diese lassen sich im Gegensatz zu materiellen Verlusten nicht wieder ersetzen.”

ODER-NEIßE-JOURNAL Eingetragen am 29.07.2007 um 08:31 Uhr

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