Ortschronik der Gemeinde Ziltendorf

Sanierung der Bahnhofstraße 2006 – 2007

„Anwohner finanzieren Ausbau der Waldsportanlage mit“

Wie es sich bereits vor Beginn der Baumaßnahme in der Bahnhofstraße abzeichnete (siehe Beitrag vom 20.09.2006), gehen absurde Machenschaften entgegen dem Interesse der Anwohner einher.

So sollte zwecks Auslegung der Neuen Straße als Umleitungsstrecke diese ursprünglich mit einer „30 Zentimeter Schotterdecke“ verstärkt werden.
Geschehen ist dies mit einer Schotterauflage von ca. 3cm auf einer Länge von ca. 10m („irgendwie läßt sich dies auch zur Zahl 30 multiplizieren, aber das wird wohl dann eine Schildbürgerrechnung“).

Man erinnere sich auch der, in der letzten Bürgerversammlung zur Vorstellung des Projektes, getroffenen Aussage der Verantwortlichen „…die alten Granitborte (Bordsteine) bleiben auf Grund ihres guten Zustands erhalten.“). Fast so schnell wie man dies versprach, so schnell waren auch halbseits von der Kreuzung bis zur Einmündung der Neuen Straße alle Bordsteine entsorgt und durch neue ersetzt !

Durch die Verringerung der Gesamtbreite der Straße war es nun auch zunächst notwendig, daß die Pflastersteine entlang der Friedhofsmauer durch unsere 1-Euro-Job-Kräfte entfernt werden mußten. Wer nun jedoch glaubt, daß diese Steine hier eine teilweise Wiederverwendung finden sollten der irrt !

Sie wurden komplett zur Waldsportanlage verbracht, wo sie dort zur Zeit wieder von unseren „1Euro-Jobbern“ verlegt werden. In der Bahnhofstraße kamen dafür wieder neue Steine zum Einsatz, selbstverständlich auf Kosten der Anwohner.

Pflastersteine, Granitborte, Feldsteine und vieles mehr was sich wiederverwenden ließe bzw. durch Verkauf sich kostensenkend auf den Gesamtbetrag der Sanierungsleistung für die Anwohner auswirken würde bringt einigen Leuten hier eine „goldene Nase“ oder etwas Eigengewinn.

Bisher ist nur ein Bruchteil der Rekonstruktionsmaßnahme realisiert … was wird wohl noch in den kommenden Monaten auf uns zukommen?
Man ist geneigt sich die Frage zu stellen ob nach der bisher eingeforderten Vorauszahlung von 80% es bei einer Nachzahlung von 20% bleibt oder sich die Summe dann plötzlich auf auf 110% und mehr beläuft ?!

Unsere „Volksvertreter“ auf Gemeindeebene haben hier schon sehr viel von ihren „Bundesgenossen“ gelernt, wenn es darum geht den kleinen Mann zu betrügen und ihm das Geld aus der Tasche zu ziehen. Dem sollte man sich unbedingt bei anstehenden Neuwahlen erinnern !!!

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