ZILTENDORF – gestern & heute

Ortschronik der Gemeinde Ziltendorf

Altes Haus mit neuen Namen

Er wurde in der Vergangenheit schon mal gerne aus Unwissenheit mit „Gaststätte Türmchens“ oder ähnlichen Namen angegeben, was Anlass zum Gelächter gab – der „Gasthof zum Grünen Baum“ in der Oderstraße. Das Türmchen und der grüne Baum.

Nachdem ihn der neue Besitzer Michael Krüger liebevoll renovieren ließ, wurde er nun, nach über mehr als 100 Jahren, in „Gasthof zum Turm“ umbenannt.

Auch wenn, zumindest ein reichliches halbes Jahr lang, der Baum davor stets schön grün ist, möchte man wohl mehr den Schwerpunkt auf das Türmchen legen, welchem bislang nur noch die Wetterfahne fehlt. Des Gasthofs neuer Name.

Beitrag & Fotos: _webmaster

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Kein Platz für Diktatoren

Die rote Karte gab es jetzt für Amtsdirektor Danny Busse. Mit zehn von dreizehn Stimmen beschloss der Amtsausschuss, am gestrigen Donnerstagabend, die Abwahl des seit 2008 amtierenden Busse. Als zentralen Grund für die Abwahl, wurde eine verfehlte Personalpolitik unter seiner Leitung benannt.

Es dürften sich aber letztendlich noch einige Punkte mehr mit den Jahren summiert haben, welche nun letztendlich sein Vertrauenskonto belasteten. Mehr diktatorisch denn demokratisch war sein Handeln bestimmt, wobei Kritiker vielfach eingeschüchtert wurden. Unliebsame Bürger zog er gern mal, dank seiner guten juristischen Kontakte, auf Grund von Banalitäten vor Gericht, um sie mundtot machen zu wollen. Ich selbst war vor ca. 3 Jahren davon betroffen, wie man es damals auch in der Tagespresse verfolgen konnte. Hätte man bereits früher einige Fälle genauer betrachtet, so wäre man wohl dem Amtsmissbrauch zumindest sehr nahegekommen.

Man möchte dem amtierenden Amtsausschuss Respekt zollen, dass sich dieser nun nicht mehr einschüchtern ließ und konsequent eine Entscheidung traf, welche man mit dem Begriff Demokratie in Einklang bringen kann.

773 gesammelte Unterschriften einer Petition gegen die Abwahl, wobei 549 von verblendeten bzw. unwissenden Bürgern aus dem Amt selbst und der Rest vorwiegend aus aktivierten Verwandten und Bekannten des Herrn Busse stammte, hatten darauf letztendlich keinen Einfluss mehr.

Selbstverständlich bleibt letztendlich ein bitterer Beigeschmack bei der Fortzahlung von Geldern in Höhe von mehreren zehntausenden Euro an ihn bis zum Ende der regulären Amtszeit. Das ist jedoch ein anderes Problem, welchem sich engagierte Bürger einmal in einer bundesweiten Petition widmen sollten, denn dies beruht auf eine verfehlte Gesetzgebung. Jeder Arbeitnehmer welcher entlassen wird darf sich beim Arbeitsamt in die Schlange einreihen und muss den Gürtel enger schnallen, nur jene Leute nicht – wo bleibt da „gleiches Recht für Alle“?

Artikel: _webmaster

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