Ortschronik der Gemeinde Ziltendorf

Monatsarchive: März 2013

Weiße Ostern 2013

ostern2013Wie versteckt in diesem Jahr der Osterhase am besten die Eier? Indem er sie weiß lässt und nicht färbt, denn weiße Eier im weißen Schnee sind hervorragend  versteckt. Lustig mag’s sein, aber viele Leute können schon keinen Spaß mehr dem andauernden Winter abgewinnen. Einerseits feiern wir Ostern in diesem Jahr schon etwas früher, aber andererseits hatten wir auch schon lange nicht mehr solch lang anhaltenden Winter mit Eis und Schnee. Hatten wir in der vergangenen Woche noch Rekord-Tiefsttemperaturen für den Monat März mit bis zu -18°C, so überraschte uns heute zum Karfreitag nun Väterchen Frost mit ein paar Zentimetern Neuschnee. Wer da schon glaubte den Schneeschieber einmotten zu können, der hatte weit gefehlt!
Wie sagte da dieser Tage doch ein Radio-Moderator so treffend: „In diesem Jahr feiern wir Osnacht. Es fühlt sich an wie Ostern und sieht aus wie Weihnachten.“
…und so freuen wir uns in diesem Jahr über einen Osterhase welcher mit Schlitten daher kommt, vielleicht hat er ja auch noch ein paar Schokoladen-Weihnachtsmänner in der Kiepe.

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Familienfeier mit Osterbäckerei

„Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Seht, er kommt geritten, auf dem Esel sitzt der Herr. Hosianna!“ Andachtsvoll stimmte die Gemeinde das Kirchenlied in Ziltendorfer Gemeindezentrum an. Zu der Familienfeier am Vortag von Palmsonntag waren rund 80 Christen aus Wiesenau, Brieskow-Finkenheerd, Groß Lindow und Ziltendorf gekommen. Natürlich fehlten auch die typischen Symbole für Palmsonntag – Esel und grüne Zweige – nicht. Nach der Eröffnung, um 14 Uhr, konnten die Kinder zunächst spielen und basteln, um 15 Uhr begann die Andacht mit Pfarrerin Beatrix Forck und um 16 Uhr wurde Kaffee und Kuchen gereicht. Für die Andacht hatten Kinder aus der Gemeinde kleine Auftritte vorbereitet. „Jesus, ich habe Dir meinen Gameboy mitgebracht“, berichtete Luise Schapke (7) vor der Gemeinde. Sie streite sich oft mit ihrem Bruder, wer mit dem Apparat spielen dürfe. Aber Jesus lehre sie, dass sie teilen sollten. Zu Jesus könne sie immer kommen, so Luise Schapke: „Er ist ein König, zu dem ich vertrauen habe. Zu dem ich kommen kann, so wie ich bin – mit meinen guten und weniger guten Seiten.“

In der Osterbäckerei: Lisa Mogschan holt ein Blech mit Osternestern aus dem Ofen, die Kinder warten schon gespannt.

In der Osterbäckerei: Lisa Mogschan holt ein Blech mit Osternestern aus dem Ofen, die Kinder warten schon gespannt.

An Palmsonntag erinnert die Christenheit an den Einzug von Jesus Christus in Jerusalem. Doch auf die Freude folgte Schmerz und Tod an Karfreitag.

Nach der Andacht zog es viele Kinder zur Küche und zum Bastelraum. Denn um Ostern kommen besondere Kreationen in den Ofen beispielsweise der Osterkranz. In Ziltendorf standen Osternestchen auf dem Speiseplan. Unter Leitung von Lisa Mogschan hatte man schon um 13.30 Uhr angefangen, den Teig anzurühren. „Wir haben insgesamt 32 Osternester gebacken“, berichtete sie. Die Kinder konnten die kleinen Leckereien in einem anderen Zimmer weiter verzieren und bemalen. „Der Teig und die Eier sind essbar“, versicherte Lisa Mogschan.

 

Ralf Loock 25.03.2013 08:00 Uhr
Red. Eisenhüttenstadt, eisenhuettenstadt-red@moz.de

 

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Fasching bei den Ziltendorfer Mühlenknirpsen

kita13_01Endlich war er da, der Tag von vielen Kindern herbei gesehnt: Fasching!
Nachdem in der Schule schon kräftig über Mittag gefeiert wurde, zogen unsere Kindergartenkinder mit Eltern am Nachmittag in die Turnhalle ein.
Da waren Clowns, Hexen, Feen, Cowboys, Piraten, Prinzen und viele viele andere große und kleine Leute zu sehen.
Marc’s Papa, Herr Passow, legte Musik auf und nach der Polonaise kam Stimmung auf. Während sich die einen bei Kaffee, roter Brause und Pfannkuchen stärkten, tanzten die anderen ein paar Runden.kita13_02
Dann hatten viele Kunder Spaß beim Luftballontanz beim Sackhüpfen, mit dem Schwungtuch, beim Eierlauf und beim Stuhltanz. Auch die Eltern bekamen ihre Chance:beim Elternstuhltanz , den dieses Jahr Clemens Mama, Frau Borchert, gewann.
Zum Schluss tanzten wir noch einmal und zogen mit einer Abschlusspolonaise durch die Turnhalle. Viele fleißige Helfer unter den Eltern brachten diese dann wieder schnell in ihren ursprünglichen Zustand.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wieder viele kleine und große Faschingfans mit uns feiern.

„Danke, liebe Ziltendorfer“

sagen die Mühlenknirpse aus dem Kindergarten.Denn als wir am Rogenmontag zum Zampern durchs Dorf zogen, öffneten sich uns viele Türen. Heraus schauten freundliche Gesichter, die noch mehr strahlten, als wir unsere Faschingslieder und -gedichte anstimmten.
kita13_03Unsere Kinder konnten sich über viele Gaben freuen und das unsere Wagen immer voller wurden, spornte uns richtig an. So schafften wir, aufgeteilt in Gruppen, fast das ganze Dorf abzulaufen.
Müde kehrten wir dann wieder in den Kindergarten zurück. Nun können wir uns lange Zeit die leckeren Süßigkeiten und Geschenke schmecken lassen.
Und von den Eiern, die wir bekommen haben, bäckt unsere liebe Frau Münch Waffeln, so köstlich bekommt nur sie die hin!kita13_04
Wir bedanken uns noch einmal und freuen uns auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: „Zamper-zamper-zieschen, uns frieren schon die Füßchen,…“

Die Kinder und das Erzieherteam der Ziltendorfer Mühlenknirpse

 

Quelle: Brieskower Kurier Nr.3/2013

 

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